Wochenbrief
In zwei Wochen startet unsere Saison!
Der zweiwöchige Programmschwerpunkt «(Un)gentle Learning» markiert den Auftakt der Spielzeit 2025/26. Wochenbrief #46
Credits: «Sleight of Hand», Copyright: Jo Bannon
Liebe Besucher*innen der Gessnerallee, liebe KĂŒnstler*innen
Vom 11. bis 21. September eröffnen wir mit dem Programmschwerpunkt «(Un)gentle Learning» die Saison 2025/26. Inhaltlich geht es dabei um die Auseinandersetzung mit Prozessen des Ăbergangs, des Trauerns und des Lernens. «(Un)gentle Learning» lĂ€dt an einen Ort, an dem diese Momente gemeinsam gefeiert werden können.
Mit wahrscheinlich dem schönsten, fluffigsten, angenehmsten Relaxed Space von Theres Indermaur und Stephanie MĂŒller, den die Stadt ZĂŒrich je gesehen hat. Der ersten Covid-safen Lesung von «Muskeln aus Plastik» mit Kay Matter. Mit zwei Premieren von den lokalen KĂŒnstler*innen Ceylan ĂztrĂŒk und Tiran Willemse mit Melika Ngombe Kolongo (Nkisi). Und zwei internationalen Gastspielen aus Grossbritannien und Italien von Jo Bannon und Diana Anselmo. Und last, but not least erleben wir auf enorm hohem Diskurstempo, wie Cemile Sahin Bilder so schnell wie SchĂŒsse schreibt und rund um Hannan Salamat und Fatima Moumouni die klugen Köpfe Amani Abu Zahra, Anouchka Gwen, Artan Islamaj, Edwin Arsenio Ramirez, Julia Skof, Marilyn Umurungi, Max Czollek, Melinda Nadj Abonji, Nina MĂŒhlemann, Zarina Tadjibaeva sich mit dem legendĂ€rsten Mythos der Schweiz kochend heiss sprechen. Und nach der hitzigen Debatte wird zu DJ dibbasey getanzt!
FĂŒr verschiedene Vorstellungen und Formate bieten wir Barrierefreiheitsmittel an. Alle entsprechenden Informationen finden Sie auf der Website bei den jeweiligen VeranstaltungsankĂŒndigungen oder auf der Seite «Barrierefreiheit». Und bei Fragen wenden Sie sich an barrierefreiheit@gessnerallee.ch. Â
Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets â wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Credits: «Stars Are Never Sleeping, Dead Ones and the Living», Copyright: Theres Indermaur und Stephanie MĂŒller
11. bis 15. September, 18. bis 21. September,
verschiedene Ăffnungszeiten
«Stars Are Never Sleeping, Dead Ones and the Living» von Theres Indermaur und Stephanie MĂŒller
Relaxed Space
Fliessende Stoffe, runde RĂ€ume, eine Vielzahl von Leuchtkörpern und das leise PlĂ€tschern von Wasser. Die Installation «Stars Are Never Sleeping, Dead Ones and the Living» ist ein interaktives, sinnliches Raumerlebnis und gleichzeitig ein inklusiver Ort der Ruhe â im Gleichgewicht zwischen Reiz und Reduktion, Isolation und Rezeption. Die Installation bildet das rĂ€umliche Zentrum des Saisonstarts. Mehr Informationen
Credits: «Fourth Eye, 4.40 AM» von Ceylan ĂztrĂŒk, Copyright: Flavio Karrer
11., 13., 14., 15. September, jeweils 20 Uhr
«Fourth Eye, 4.40 AM» von Ceylan ĂztrĂŒk
Relaxed Performance
Eine vielschichtige BĂŒhnenarbeit ĂŒber die MorgendĂ€mmerung und den DĂ€mmerzustand des Geistes, in dem sich SeinszustĂ€nde manifestieren und wieder verschieben. Die KĂŒnstlerin Ceylan ĂztrĂŒk nutzt dabei Desorientierung als eine Methode fĂŒr eine Auseinandersetzung, die die FragilitĂ€t konstruierter Selbstbilder und die Architektur von Denk- und WahrnehmungsrĂ€umen offenlegt. Zu den Tickets
Credits: «Pas Moi» von Diana Anselmo, Copyright: Pietro Bertora
12. September, 20 Uhr, und 13. September, 18 Uhr
«Pas Moi» von Diana Anselmo
Relaxed Performance, LIS (italienische GebĂ€rdensprache), Ăbertitel in ENG und DE. Verdolmetschung in DSGS (Deutschschweizer GebĂ€rdensprache)
Anhand der Entwicklung der ersten GerĂ€te zur Erzeugung, Ăbertragung und Aufzeichnung von Klang analysiert Diana Anselmo aus Tauber Perspektive die enge VerknĂŒpfung von technologischer Innovation mit normativen Vorstellungen von Körpern. Zu den Tickets
Credits: «Muskeln aus Plastik â eine crip-queere Lesung», Copyright: Bahar Kaygusuz
14. September, 16.30 Uhr
«Muskeln aus Plastik â eine crip-queere Lesung» von Kay Matter
Relaxed Performance, hybride Veranstaltung, Covid-safer Space
Die Lesung von Kay Matters intuitivem und bewegendem DebĂŒt lĂ€dt chronisch kranke Menschen und ihre VerbĂŒndeten im entspannten Rahmen zum GesprĂ€ch ein. Dabei versteht sich die Lesung nicht nur als ein Raum des Zuhörens, sondern auch als Austausch gelebter Erfahrungen. Zu den Tickets
Credits: «NeutralitĂ€tstheater â Mythos Schweiz auf dem PrĂŒfstand!», Copyright: not your bubble
18. September, 20 Uhr
Relaxed Performance
Ein Abend zum legendĂ€rsten Mythos der Schweiz â offen, vielstimmig, unbequem und keineswegs neutral. Ein StĂŒck Erinnerungskultur mit klugen Köpfen aus der Schweiz, Deutschland und Ăsterreich. Moderiert von Hannan Salamat und Fatima Moumouni. Als GĂ€st*innen mit dabei sind Amani Abu Zahra, Anouchka Gwen, Artan Islamaj, Edwin Arsenio Ramirez, Julia Skof, Marilyn Umurungi, Max Czollek, Melinda Nadj Abonji, Nina MĂŒhlemann, Zarina Tadjibaeva. Zu den Tickets
Credits: «NeutralitĂ€tstheater â Disco der guten Dinge», Copyright: DJ dibbasey
«NeutralitĂ€tstheater â Disco der guten Dienste» mit DJ dibbasey
Party
Nach dem NeutralitĂ€tstheater ist vor der Party: Wir drehen die Guten Dienste auf den Kopf, die TanzflĂ€che wird zum Ort der Unruhe, radikalen Vielfalt und Ekstase. NeutralitĂ€t bleibt draussen. Afrobeats und Britney Spears? dibbasey liebt alles, was afro-influenced ist, ĂŒberrascht als 2000er-Baby aber auch gerne mit Nostalgie. Klar ist dabei nur eines: Das FĂŒdli wird geschwungen und der Dancefloor bebt. Zu den Tickets
Credits: «Sleight of Hand», Copyright: Jo Bannon
19. und 20. September, verschiedene Zeiten
«Sleight of Hand» von Jo Bannon
In deutscher und englischer Lautsprache, mit integrierter Audiodeskription
Eine intime, 60-minĂŒtige Performance fĂŒr jeweils 5 Personen. Fasziniert von den namensgebenden, sorgfĂ€ltig choreografierten Zaubertricks und der Art und Weise, wie blinde und sehbehinderte Menschen wie sie selbst sich in der Welt bewegen, hat Jo Bannon eine taktile Installation fĂŒr neugierige Finger und unglĂ€ubige Augen kreiert.
Zu den Tickets (in deutscher Lautsprache)
Credits: «When the Calabash Breaks» von Tiran Willemse und Melika Ngombe Kolongo (Nkisi), Copyright: Susu Laroche
20. und 21. September, jeweils 20 Uhr
«When the Calabash Breaks» von Tiran Willemse und Melika Ngombe Kolongo (Nkisi)
Der Bruch einer Kalebasse bedeutet Verlust im Haushalt oder in der Gemeinschaft, je nach Kontext aber auch den Verlust eines Lebens oder eine tiefgreifende LebensverÀnderung. Um diesen Bruch geht es in «When the Calabash Breaks». Zwischen intensivem und vielschichtigem Klang und energetischen Bewegungen nutzt das Projekt Improvisation als transformative und politische Praxis. Eine Open-Air-Performance am Judith-Gessner-Platz zu freiem Eintritt. Mehr Informationen
Credits: «KOMMANDO AJAX» von Cemile Sahin, Copyright: Miriam Marlene Waldner
21. September, 18 Uhr
«KOMMANDO AJAX», Lesung von Cemile Sahin
Zum Abschluss von «(Un)gentle Learning» erhöht Cemile Sahin noch einmal die Geschwindigkeit mit einer Lesung aus ihrem Roman «KOMMANDO AJAX». Die Geschichte bringt die Lebenswelten einer kurdischen Familie im Exil in den Niederlanden mit dem Jetset der internationalen Kunstwelt zusammen. Cemile Sahin widmet sich dabei der Liebe zum Detail, Verrat und Freundschaft und der Frage, wie man Bilder schreibt so schnell wie SchĂŒsse. Zu den Tickets
Zeitung
«âč(Un)gentle Learningâș fĂŒhlt sich an, wie es klingt: so klein, dass es in einer Hand gehalten werden kann, gross genug, um sich anlehnen zu können, sorgfĂ€ltig und mit einem Blick fĂŒr Details, nicht spektakulĂ€r, sondern langgestreckt in der Zeit. Das englische Wort gentle lĂ€sst sich als âčsanftâș, âčzartâș oder âčschonendâșÂ ĂŒbersetzen, aber nichts davon trifft es im Klang genauso gut» â das schreibt unsere Dramaturgin Isabel Gatzke in ihrem Beitrag ĂŒber den Saisonstart-Programmschwerpunkt. Neugierig? Mehr dazu hier lesen oder in unserer fĂŒnften Printausgabe.
Apropos Print: Wenn Sie Lust auf weitere unserer mit viel Liebe und Sorgfalt umgesetzten Kulturgeschichten haben, dann abonnieren Sie jetzt die Zeitung der Gessnerallee. Auch in der kommenden Spielzeit werden wir insgesamt vier Ausgaben publizieren. Die nĂ€chste â fĂŒnfte â Ausgabe erscheint im September. Bestellungen an zeitung@gessnerallee.ch.
Ausserdem
FĂŒr alle, die auch in der kommenden Spielzeit mehr Gessnerallee in ihrem Leben wollen, bieten wir den Jahrespass an. Zur Auswahl stehen drei frei wĂ€hlbare Preiskategorien: Traumpreis CHF 350 / Wunschpreis CHF 250 / Kleiner Preis CHF 150.
Im Jahrespass inbegriffen sind, sofern nicht anders gekennzeichnet, alle Theater-, Tanz- und Performance-Vorstellungen sowie Konzerte und Clubabende. Der Jahrespass kann an der Abendkasse oder online bezogen werden.
Wir freuen uns, mit Ihnen in die neue Saison zu starten!
Das Team der Gessnerallee
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