Programm der Woche
18. bis 21. September, verschiedene Öffnungszeiten
«Stars Are Never Sleeping, Dead Ones and the Living» von Theres Indermaur und Stephanie Müller
Relaxed Space
Fliessende Stoffe, runde Räume, eine Vielzahl von Leuchtkörpern und das leise Plätschern von Wasser. Die Installation «Stars Are Never Sleeping, Dead Ones and the Living» ist ein interaktives, sinnliches Raumerlebnis und gleichzeitig ein inklusiver Ort der Ruhe – im Gleichgewicht zwischen Reiz und Reduktion, Isolation und Rezeption. Die Installation bildet das räumliche Zentrum des Saisonstarts. Mehr Informationen
18. September, 20 Uhr
«Neutralitätstheater – Mythos Schweiz auf dem Prüfstand!» von Hannan Salamat und Fatima Moumouni
Relaxed Performance
Ein Abend zum legendärsten Mythos der Schweiz – offen, vielstimmig, unbequem und keineswegs neutral. Ein Stück Erinnerungskultur mit klugen Köpfen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Die Veranstaltung ist ausverkauft, aber wer mit uns feiern möchte, kommt danach zur Disco der guten Dienste.
18. September, 23 Uhr
«Neutralitätstheater – Disco der guten Dienste»
Nach dem Neutralitätstheater ist vor der Party: Wir stellen die guten Dienste auf den Kopf, die Tanzfläche wird zum Ort der Unruhe, radikalen Vielfalt und Ekstase. Neutralität bleibt draussen. Afrobeats und Britney Spears? Passt wunderbar zusammen, findet dibbasey! Die in Bern lebende DJ liebt alles, was afro-influenced ist – schon früh hat sie in den westafrikanischen Platten ihres Vaters gewühlt und ihre Liebe für rhythmusbasierte Sounds entdeckt. Als 2000s baby überrascht sie aber auch immer wieder mit Nostalgie auf dem Dancefloor. Klar ist dabei nur eines: Das Füdli wird geschwungen und der Dancefloor bebt. Zu den Tickets
19. und 20. September, verschiedene Zeiten
«Sleight of Hand» von Jo Bannon
Mit integrierter Audiodeskription
Eine intime, 60-minütige Performance für jeweils 5 Personen. Fasziniert von den namensgebenden, sorgfältig choreografierten Zaubertricks und der Art und Weise, wie blinde und sehbehinderte Menschen wie sie selbst sich in der Welt bewegen, hat Jo Bannon eine taktile Installation für neugierige Finger und ungläubige Augen kreiert.
Zu den Tickets (in deutscher Lautsprache)
Zu den Tickets (in englischer Lautsprache)
20. und 21. September, 20 Uhr
«When the Calabash Breaks» von Tiran Willemse und Melika Ngombe Kolongo (Nkisi)
Der Bruch einer Kalebasse bedeutet Verlust im Haushalt oder in der Gemeinschaft, je nach Kontext aber auch den Verlust eines Lebens oder eine tiefgreifende Lebensveränderung. Um diesen Bruch geht es in «When the Calabash Breaks». Zwischen intensivem und vielschichtigem Klang und energetischen Bewegungen nutzt das Projekt Improvisation als transformative und politische Praxis. Eine Open-Air-Performance am Judith-Gessner-Platz zu freiem Eintritt. Mehr Informationen
21. September, 18 bis 19.30 Uhr
«KOMMANDO AJAX», Lesung von Cemile Sahin
Zum Abschluss von «(Un)gentle Learning» erhöht Cemile Sahin noch einmal die Geschwindigkeit mit einer Lesung aus ihrem Roman «KOMMANDO AJAX». Die Geschichte bringt die Lebenswelten einer kurdischen Familie im Exil in den Niederlanden mit dem Jetset der internationalen Kunstwelt zusammen. Cemile Sahin widmet sich dabei der Liebe zum Detail, Verrat und Freundschaft und der Frage, wie man Bilder schreibt so schnell wie Schüsse. Zu den Tickets