Was von der Opernfigur Carmen bleibt, wenn ihre Geschichte erzählt ist: Dramaturgin Isabel Gatzke tauscht sich mit Performancekünstlerin Wu Tsang über «strike» aus, die jüngste Arbeit des Kollektivs Moved by the Motion, die vom 16. bis 18. November an der Gessnerallee zu sehen sein wird. Über Carmen als moderne mythische Figur und Projektionsfläche, die Rückkehr zu Intimität und den Widerspruch zwischen Repräsentation und Involviertheit. Und über die Kraft des Flamenco: Wenn er beginnt, so Tsang, halten alle inne. Zum Interview und zu den Tickets
Nicht zuletzt bereichern die wiederkehrenden Formate diese Ausgabe: Tren Guerrero hat den Choreografen und Tänzer Tiran Willemse für den Fotoessay fotografiert. Künstler*in und Musiker*in Rada Leu zeichnet einen Comic zu den Proben von «Multitud» der Choreografin Tamara Cubas. In der Modekolumne präsentiert Multimedia-Künstler*in Lyn Bentschik bequeme und praktische Fashion, die nicht einengt, einschnürt oder drückt. Und Autor, Komiker und Filmproduzent Karpi wagt im Theater-Horoskop den Blick in die Sterne.
Viel Spass beim Lesen – und jetzt zum Programmüberblick:
Mehr zum Programm
«YOU CANNOT CAN» von Dana Michel
19. und 20. September, jeweils 20 Uhr
Am und im Schwimmbecken des Hallenbads Altstetten entfaltet sich ein humorvolles Abenteuer, das die Bedeutung des Schwimmens für das eigene Selbstvertrauen und die Überwindung von Ängsten erkundet. Es gibt noch wenige Karten. Zu den Tickets
Kinderkonzert mit Gina Été
20. September, 15 Uhr
Atemlose Intimität, politisches Bewusstsein und Musik, die vielschichtig, überraschend und dicht ist: Die Rede ist von der Zürcher Musikerin Gina Été. Denn bei ihr verknüpft sich das, was für viele nicht zusammengeht: kunstvolle Popmusik und starke Statements. Zu den Tickets
«Die Neue Unsicherheit – Love Edition» von Fatima Moumouni mit ஸ்வஸ்தி சிவசண்முகநாத சர்மா / Swassthi Sivasanmukanatha Sarma
25. September, 20 Uhr
Das Gesprächsexperiment zu einem «Safer Space für Unsicherheit» – diesmal zum Thema «Wo, wie, was ‹community›?». Es geht um den Umgang mit Privilegien innerhalb von Kämpfen und Communitys. Und es geht um Schwarz-tamilische Allianzen sowie fehlende Allianzen, Ausschlüsse, Enttäuschungen – und Hoffnungen. Zu den Tickets
«Backslash Festival 2026»
2. und 3. Oktober
Das Backslash Festival lädt zu einer sorgfältig kuratierten Auswahl an elektronischen Live-Acts, Performances, DJ-Sets und visuellen Interventionen ein. Über zwei lange Abende hinweg übernehmen 25 Künstler*innen aus der internationalen, nationalen und lokalen Szene die Räume der Gessnerallee und bespielen sie auf unterschiedliche Weise. Dabei entsteht ein mitreissender Sog, der einlädt, bis zum Morgengrauen zu bleiben. Zu den Tickets